ZEICHNEN

ZEICHNEN 3.21 – Löwe

Hallo Ihr Lieben!

Zwischen Schachteln und vielem Zeugs warte ich nun auf die Übersiedelung. Gestern habe ich meine neue Wohnung übernommen und ich freue mich schon sehr auf meine neuen vier Wände.

Vorgestern habe ich noch ein Bild von einem Löwen fertiggestellt:

Ich wünsche euch allen einen schönen und erholsamen Abend.
Alles Liebe von Eurer
Maria

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BÜCHER

BUCH 1.21 – Haruki Murakami, Gefährliche Geliebte

Hallo Ihr Lieben!

Das Buch ist der absolute Hammer. Hab es in einem Rutsch durchgelesen. Subtile Spannung, die sich ins unermessliche steigerte je länger ich las. Es ließ mich in Verwirrung und nachdenklich und aus den Angeln gehoben zurück. Seltenheitswert!

Alles Liebe und einen schönen Sonntag noch!
Eure
Maria

 

 

ZEICHNEN

ZEICHNEN 1.21 – Pflaume

Hallo Ihr Lieben!

Still ist es geworden auf meinem Blog. Aber dafür tut sich so sehr viel. Heute hatte ich wieder einmal Zeit meine Polychromos zu verwenden. Und das ist dabei heraus gekommen:

Ich wünsche Euch allen da draußen in Zeiten wie diesen viel Kreativität und Geduld!
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENTE

MOMENT 13.20 – Orgelmusik

Endlich komme ich wieder zu mir. Das ist nicht leicht, zu viel beschäftigt mich im Moment wieder. Auch die Leere des Niemandslandes beschleicht mich schon wieder seit ein paar Tagen.

Trost finde ich zur Zeit im Orgelmusik hören. Die Orgel – die Königin der Instrumente – hat es mir schon lange angetan. Faszinierend finde ich, dass dieses Instrument mit dem ganzen Körper gespielt wird. Die Hände sind an den Manualen, die Füße am Pedal.

Ich habe mich heute am Musikum für den Herbst 2021 zum Orgelspiel angemeldet. Ja, da ist noch lange hin, aber ich habe noch viel zu erledigen bis dahin – der Umzug zum Beispiel Ende Jänner. Und dann muss ich mich noch um ein geeignetes Übungsinstrument umsehen.

Hier einige Kostproben, die mich sehr beeindrucken:

und

und

und

bei Zeit 14.50

Émile Waldteufel (1837-1915) arr. Scott The Skaters’ Waltz (Les Patineurs Valse) Op.183

Einfach toll!


Ich wünsche euch noch eine geruhsame Nacht!
Alles Liebe von Eurer
Maria

 

MOMENTE

MOMENT 12.20 – Umbruch

Nun bin ich sehr positiv überrascht. Gerade hatte ich um eine onkologische Rehabilitation angesucht, da war die Genehmigung auch schon im Haus und sogleich der Termin auch. Am 3. November geht es los.

Das wird eine große Herausforderung werden, verbringe ich doch die meiste Zeit in meinem Heim und bin selten draußen. Aus den Reha-Unterlagen entnehme ich, dass die Therapie hauptsächlich auf Bewegung aufgebaut ist. Das ist genau das, was ich selber nicht schaffte in der letzten Zeit, in Bewegung kommen. Insofern ist das genau das Richtige für mich.

Einige Vorbereitungen habe ich schon getroffen, da musste ein neuer Bademantel her und auch Indoor-Sneakers mit weißen Sohlen. Da Schwimmen am Programm steht, brauchte ich auch eine Badehaube. … Alles schon im Haus.

Es werden Therapien angeboten wie Physiotherapie, Massagen, Lymphdrainagen, Sportwissenschaftliche Betreuung, Ergotherapie, Diätologie, Psychoonkologie, Entspannungstechniken und vieles mehr.

Auch bekommt man einen Schrittzähler für die Dauer des Aufenthaltes. Auweia! Da gibt’s dann keine Ausflüchte mehr…

Nun habe ich gestern mit dem Intervallfasten (16/8) begonnen. Habe dazu das Buch „Intervallfasten – für ein langes Leben – vegan, schlank und gesund“ von Dr. med. Petra Bracht gelesen. Sie beschreibt umfassend Theorie und Praxis dieser Art des Fastens. Ihre Argumente sind durchdacht, erprobt und logisch aufgebaut.

Seit gestern 17.00 Uhr habe ich nichts mehr gegessen. Und heute, es ist jetzt 8.30 Uhr, darf ich in einer halben Stunde das „Fasten brechen“. Also, um 9.00 Uhr gibt’s Frühstück.

Und dann werde ich am 1. Februar 2021 in eine größere Wohnung umziehen. Meine jetzige ist nur eine Miniwohnung.

Ich habe die neue Wohnung schon besichtigt. Oh, das wird schön werden. Ein überdimensionaler Balkon oder fast schon eine Terrasse ist dabei. Und grade um die Ecke gibt es einen Hofladen, was mir mit meinen veganen Ambitionen sehr entgegen kommt.

Alles das für mehr Lebensqualität!


Ich wünsche euch allen viel Kraft für alle eure Vorhaben und
einen schönen Wochenendbeginn!
Eure
Maria

MOMENTE

MOMENT 11.20 – Licht am Horizont

Hallo Ihr Lieben, da bin ich wieder – hat dieses Mal etwas länger gedauert…

Langsam, langsam verlasse ich das Niemandsland. Zäh hält es mich nach wie vor fest, aber ich habe ihn schon fast abgestreift, den gummiartigen schlammigen Morast des Nichts. Ganz klein sind noch die Dinge, die mich wieder zu interessieren beginnen. Es ist schon viel, dass mich ein Buch wieder in seinen Bann genommen hat.

Wenigstens klappt wieder der Alltag mit seinen kleinen und großen Herausforderungen.

Einen Trost hatte ich in dieser langen finsteren Zeit: Ich kann mich darauf verlassen, dass wieder bessere Tage kommen! Und jetzt sieht es wieder danach aus.


Ich wünsche allen eine gute und vor allem erholsame Nacht!
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENTE

MOMENT 10.20 – Ehrliche Worte aus dem Niemandsland

Ich fühle fast nichts mehr, seit ich im Niemandsland bin.

Ich weiß nicht mehr, wer ich bin … was mich interessiert … sämtliche Interessen, die ich hatte, sind verflogen. Auch fehlt mir die Geduld, nach etwas Neuem zu suchen. So vieles langweilt mich. Ich lebe gefangen im Nirgendwo.

Es fehlt an einer Aufgabe. Ich stelle mir selbst keine Aufgaben mehr, da ich nie sicher bin, ob ich sie auch schaffe. Die Ideen, die ich noch habe, verlaufen im Sand, da mir die Kraft zur Umsetzung fehlt.

Gefangen in einer Schleife spielt sich jeden Tag dasselbe ab. Aufwachen am Morgen, frühstücken, dann Flucht in den Schlaf bis mittags, ein bisschen Hausarbeit, dann wieder Flucht in den Nachmittagsschlaf … wen wundert es, dass der Schlaf am Abend dann nicht kommen will. Zu viel Schlaf erdrückt die Seele. Aber diese Flucht in den Schlaf hilft, die Tage einigermaßen zu ertragen.

In meinem Niemandsland sind die Uhren stehen geblieben. Es ist so völlig egal, was passiert oder was sich tut, denn es tut sich nichts.

Manchmal nehme ich teil am Leben meiner engsten Vertrauten. Das ist so als ob ich auf ein Karussell springe und einige Zeit mitfahre. Wieder in meinen vier Wänden, fühle ich noch die Geschwindigkeit des sich drehenden Lebens der anderen und bleibe dann selbst wieder stehen.

So kann es nicht bleiben…

Nein, es ist keine Depression, in der ich mich befinde, es ist anders diesmal. Es ist das Durchwandern des Niemandslandes. Leere und Stille um mich herum.

Was kommt danach?

Neuland…