ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 7/365 – Sitzmeditation

Habe soeben die meinem neuen Buch „Achtsamkeit für Dummies“ beigelegte CD angehört und versucht nach der Anleitung eine geführte Sitzmeditation zu machen. Zehn Minuten habe ich von der zwanzigminütigen Meditation geschafft. Das ist ok. Man wird auf der CD wiederholt darauf hingewiesen, dass alles was da ist ok ist. Wenn die Gedanken abwandern ist es wichtig, immer wieder ins Hier und Jetzt und mit der Aufmerksamkeit zum Atmen zurückzukehren.

Meine Gedanken wandern immer wieder ab, zu ihm. Ich versuche meine Gedanken an ihn einfach zuzulassen ohne Wertung. Ohne zu sagen dass es gut oder schlecht ist, dass ich an ihn denke. Wichtig ist, es darf sein, ich will wohlwollend auf meine Gedanken schauen. Das tut gut…

 


ACHTSAMER TAG 6/365 – Chamäleon

ACHTSAMER TAG 8/365 – Jetzt


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 6/365 – Chamäleon

Ich übe derzeit das Bei-Mir-Sein, wenn ich in Gesellschaft bin. Das ist gar nicht so einfach. Wenn ich in der Nähe eines Menschen bin, ist meine ganze Aufmerksamkeit sofort bei diesem Menschen. Wie ein Chamäleon taste ich mein Gegenüber ab, nehme dessen „Farbe“ an und versuche zu erkennen und zu erfühlen, was diesem Menschen gut tut bzw was ich dazu beitragen kann, dass er sich gut fühlt.

Meine Schwester sagt von mir, dass ich mit den Menschen so enorm mitschwinge.

Dabei vergesse ich meine Person fast völlig.

Ich merke dann nicht, wie sich mein Energie- oder Krafthaushalt verändert. Erst wenn mein Körper schon richtig Alarm schreit, indem er mir die Konzentration komplett entzieht, merke ich, wie es um mich steht. Dies macht sich dann oft durch richtige Blackouts bemerkbar.

Bisher war das so.

Ab jetzt verändere ich das. Ab sofort werde ich in Gesprächen meine Aufmerksamkeit auch auf mich lenken.

Das heißt für mich, ich muss meine Aufmerksamkeit aufteilen.
Allerdings, das Verhältnis muss ich erst herausfinden…

 


ACHTSAMER TAG 5/365 – Das Vögelchen

ACHTSAMER TAG 7/365 – Sitzmeditation


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 5/365 – Das Vögelchen

Ich gehe den Gehsteig entlang. Abrupt muss ich stehen bleiben.

Ein kleines Vögelchen hüpft zwischen zwei Autos hervor mit Futter im Schnabel. Als es kurz in meine Richtung blickt, fällt ihm das Futter aus dem Schnabel. Blitzschnell hebt es den Brocken wieder auf, hüpft ein bisschen weiter, hebt plötzlich ab, fliegt in Richtung Gebüsch, findet schnell keinen Landeplatz, fliegt zurück und noch einmal in das Gebüsch. Endlich den rettenden Eingang gefunden sitzt es da auf einem Zweig. Als ich zwischen die Blätter gucke, lugt es mich mit großen Augen an, total verdattert.

Langsam trete ich zurück, um es nicht noch mehr zu erschrecken…

 

 


ACHTSAMER TAG 4/365 – Meine einfühlsame Familie

ACHTSAMER TAG 6/365 – Chamäleon


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 4/365 – Meine einfühlsame Familie

Um zehn Uhr vormittags haben sie sich angesagt, meine Eltern und mein Bruder. Es ist ein wenig später geworden, was mir nichts ausmacht. So habe ich noch ein bisschen Zeit noch etwas Energie zu tanken.

Mein Körper hat gestern einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen. Ein schlaffes Gefühl in Armen und Beinen hat sich eingeschlichen. Kraftlosigkeit hat sich wieder ausgebreitet in meinen Gliedern.

Als sie ankommen, fragen sie mich, ob ich mit ihnen Essen gehen will. Sie würden mich einladen zum Chinesen. Mein Bruder schaut mich an und sagt: „Oder ist dir das im Moment zu viel?“ Dankbar für seine achtsame Beobachtungsgabe bejahe ich die Frage. Der Vorschlag, der eher eine Feststellung war, kommt sofort: „Dann gehen wir Essen und bringen dir was vom Restaurant mit.“

Sie bringen mir ein wundervolles Essen mit, Hühnerfleisch mit Bambussprossen und Brokkoli samt Reis. Und die Restaurantleiterin, Lilly, gab noch gebackene Bananen mit Honig dazu, als Gruß an mich. Sie hatte sich erkundigt, wie es mir gehe. Schön finde ich das, warm wird mir ums Herz. Mein Bruder isst oft bei Lilly, doch ich habe ihn erst zwei Mal begleitet. Sehr aufmerksam von Lilly, nach mir zu fragen.

Dann trinken wir noch Kaffee, den mein Bruder zubereitet. Nach einem sehr netten Gespräch über Ernährung und einem Buch über Natron verabschieden sie sich wieder, damit ich mich nicht überanstrenge, wie sie meinen.

Sehr einfühlsam und achtsam, meine Familie.

Eine tiefe Dankbarkeit dafür erfüllt mich.

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Ich wünsche euch einen schönen, sonnigen und einfühlsamen Restsonntag!
Alles Liebe von Eurer
Maria


ACHTSAMER TAG 3/365 – Achtsames Schreiben

ACHTSAMER TAG 5/365 – Das Vögelchen


 

MOMENTE

MOMENT 2.19 – Trauer

Da lese ich soeben so liebe Worte von Katy von seelensport.at, und es ist um mich geschehen. Diese Worte berühren mich so tief, sie führen mir meine tiefe Trauer vor meine Augen…

Die Worte die ich lese:

Ich wünsche dir ganz viel Geborgenheit und Raum und Zeit für dich und deine Gefühle. Auch, wenn du dich manchmal vielleicht einsam fühlst, traurig bist und der Schmerz und die Sehnsucht die Oberhand gewinnen: Du bist nicht ganz alleine, du schaffst das alles, und du und deine Gefühle sind vollkommen ok!

Du kannst richtig stolz auf dich sein!

Alles Liebe,
Katy

Urplötzlich kommt ein Trauerschwall meine Seele empor gekrochen und ich kann meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Es verschlägt mir richtig meinen Atem, so viel Schmerz kommt da hoch…

… ich weine …

… ich weine heftiger …

..

.

… ich werde ruhiger …

… ganz ganz langsam fällt die Heftigkeit meines Tränenausbruchs in sich zusammen …

… langsam werde ich ruhiger …

… ich atme tief durch, lege meinen Kopf zurück und ich spüre dem flauen, schmerzenden Gefühl in meinem Magen nach …

… ganz behutsam versuche ich mich der Ursache für den Schmerz zu nähern….

… und wieder fließen die Tränen …

.

… nein, ich kann die Erinnerung noch nicht zulassen …

Etwas benommen beginne ich zu schreiben…

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Das achtsame Beschreiben meiner Gefühlswelt nimmt ein bisschen von der Heftigkeit des Schmerzes. Es tut gut, mein Befinden in Worte zu kleiden.

Was dem Schmerz zugrunde liegt, darüber ein anderes Mal mehr…


MOMENT 1.19 – Duftkerze

MOMENT 1.20 – Reset


 

 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 3/365 – Achtsames Schreiben

20191026_schreibfluss_hand_tastaturLange sitze ich vor meinem Bildschirm und versuche zu schreiben… Worüber? … Ja, weiß schon, Achtsamkeit war das Thema. Wie lässt sich Achtsamkeit mit dem Schreiben in Verbindung bringen?

Ich soll mich dabei nicht überanstrengen, wäre ein erstes Ziel. Kostet Schreiben denn viel Energie? Ja und nein.

Wenn es um meine Lieblingsthemen geht, wie eine Situation oder einen Vorfall zu beschreiben, dann eher wenig. Ich mache immer wieder Pausen zwischen den Zeilen, lege meinen Kopf zurück und atme tief durch.

Wenn ich mir vornehme über Themen zu schreiben, wie jetzt zB über das Achtsame Schreiben sieht die Sache schon ganz anders aus. Ich bin versucht mir Informationen über Achtsames Schreiben zu holen, was den Energieverbrauch sprunghaft ansteigen lässt. Aber, nein, das will ich nicht.

Ich will vorerst einmal unvoreingenommen über ein Thema schreiben, das mich beschäftigt. … Nein, ich will nicht das Rad neu erfinden, will VORERST einmal schreiben, was aus meinem Inneren dazu raus kommt.

Hineinhorchen in mich und dann das bemerken was da ist … es muss nicht hoch geistig oder wissenschaftlich sein. Einfach nur die Schlichtheit und Einfachheit eines einzelnen Menschen zulassen ohne zu bewerten, ohne mein Inneres zu bewerten. Ja … das will ich.

ICH möchte beim Schreiben Erfühltes in Worte fassen, möchte beschreiben, was in mir vorgeht, wenn ich mich an ein Thema heran mache.

Dann ist da der Genuss … die Worte fließen aus meinem Gehirn in meine Hände, vor bis zu den Fingerspitzen und werden sichtbar auf dem Bildschirm durch Drücken der verschiedenen Buchstabentasten. Ich fühle Magie in meinem ganzen Körper. Da ist er, der Schreibfluss…

Dies ist für mich der Anfang einer Detailreise … ich werde später dieses Thema wieder aufgreifen…


ACHTSAMER TAG 2/365 – Erster Spaziergang

ACHTSAMER TAG 4/365 – Meine einfühlsame Familie


 

MOMENTE

MOMENT 1.19 – Duftkerze

20191025_kerzenlicht_duftkerzeIch schaue auf meinen Bildschirm. Wenn ich rechts am Bildschirm vorbei schaue, blicke ich in ein warmes Licht, in das Licht meiner Duftkerze von meiner lieben Schwester. Die hat sie mir aus Stuttgart mitgebracht.

Das Kerzenlicht flackert hin und her, manchmal schneller, dann wieder langsam.

Je länger ich in das Kerzenlicht schaue, desto mehr denke ich an sie und erinnere mich, als sie mich im September mit meiner Nichte besucht hat. Wir hatten uns lange nicht gesehen. Die Freude war groß und die Nichte gewachsen. Nun war die Nichte kein Kind mehr, oder doch? Ein bisschen selbstverliebt ist sie, fotografiert sich unentwegt in allen erdenklich süßen Posen. Aber auch sehr selbstkritisch löscht sie dann die meisten Fotos wieder.

Meine Schwester hat ein bisschen zugenommen seit unserem letzten Wiedersehen. Steht ihr sehr gut. Und sie weiß, was ihr steht…

MUSIK, REBLOGS

MUSIK 1.19 – Aurora im Nidarosdom (REBLOG)

Einfach nur genießen…

 


MUSIK 1.20 – AURORA The River


 

Random Randomsen

Vor etwas mehr als fünf Jahren tauchten auf einer (mehrheitlich von Amateuren genutzten) Plattform des Norwegischen Rundfunks zwei bemerkenswerte Aufnahmen einer jungen Sängerin namens Aurora Aksnes auf. Stimmqualitäten und musikalisches Talent waren bereits damals beeindruckend und vielversprechend. Diese Sängerin hat sich inzwischen in der Musikszene etabliert. Der Familienname ist dabei auf der Strecke geblieben – ihre Talente aber hat sie auf einzigartige Weise entfaltet.

Dies kommt wunderschön in einer Aufnahme des Norwegischen Fernsehens aus dem Nidarosdom in Trondheim zur Geltung. Aurora wird hier begleitet von ihrer Band (Fredrik Vogsborg, Njål Paulsberg, Askjell Jon Reigem Solstrand, Magnus Åserud Skylstad, Silja Sol Dyngeland), sowie Ruth Potter an der Harfe, Petra Bjørkhaug an der Orgel, den TrondheimSolisten und dem Oslo fagottkor.

Der Konzertmitschnitt ist über YT (unten direkt eingebettet) oder über die nrk-Website (dem Link weiter unten folgen) verfügbar. Die YT-Aufnahme bietet die Möglichkeit, englische Untertitel für die Ansagen anzeigen…

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