MOMENTE

MOMENT 8.20 – Über das Nichts

Es sitzt da und starrt mich an, das Nichts. Egal, wo ich hinblicke, starrt es mich an, sagt kein Wort. Es begegnet mir schon täglich. Es heftet sich fast magnetisch an mein Ich, das Nichts. Ich schaue in mein Inneres und da ist wieder das Nichts. Egal wohin ich mich wende, da ist Nichts. So, wie sich Tag an Tag reiht, reiht sich Nichts an Nichts.

Ich raffe mich auf und öffne meinen Laptop um zu schreiben und da ist ein virtuelles, weißes Blatt Papier mit Nichts drauf.

Schnell setzte ich einen Buchstaben auf das Papier, und weg ist es, das Nichts.

Vielleicht sollte ich auch den anderen Nichtsen etwas entgegensetzen? …

 


MOMENT 7.20 – Licht am Horizont

MOMENT 9.20 – Absturz abgewendet


 

MOMENTE

MOMENT 7.20 – Licht am Horizont

Nun habe ich die ganze Nacht nicht geschlafen, absichtlich, um einen Gegenpart zu schaffen. Und es hat mir gut getan. Frisch und munter konnte ich heute schon eine Reihe von Dingen erledigen.

Ich finde wieder Freude daran, etwas zu tun.

Heute werde ich mich noch ein bisschen der Philosophie widmen und auch noch ein bisschen an meinem neuen Bild malen.

Langsam kehre ich wieder ins Leben zurück…

 

 


MOMENT 6.20 – Worte aus der Dunkelheit

MOMENT 8.20 – Über das Nichts


 

MOMENTE

MOMENT 6.20 – Worte aus der Dunkelheit

Still ist es geworden. Einsamkeit hat Einzug gehalten. Es fehlen Worte, um zu beschreiben. Ich kämpfe an gegen die Dunkelheit. Es zieht mich immer noch in die Tiefe, aber ich kämpfe dagegen an. Ich lasse mich nicht fallen. Vielleicht sollte ich das mal, mich fallen lassen. Aber da fürchte ich, dass es ein Endlosfallen wird.

Ich flüchte mich in den Schlaf, in das Unbewusstsein. Es hilft ein bisschen.

—–

Ich wünsche allen Menschen,
besonders jenen, die gerade jetzt sehr einsam sind, eine gute Nacht.
Es kommen auch wieder andere Zeiten.

Alles Liebe von Eurer
Maria

 


MOMENT 5.20 – Schwarzes Loch

MOMENT 7.20 – Licht am Horizont


 

MOMENTE

MOMENT 5.20 – Schwarzes Loch

Ja … die Depression hat mich wieder. Sie zieht mich in ihr aalglattes Rohr und ich rutsche in die Tiefe. Unmöglich, mich an der Rohrwand zu halten. Es ist ein schwarzes Rohr und ich blicke in ein schwarzes Loch. Es schnürt mir die Kehle zu.

Schon ein paar Tage weiß ich nichts anzufangen mit mir. Zu vieles geht mir durch den Kopf. Ich kann keine klaren Gedanken fassen. Ich habe die Freude verloren. Diese Achterbahn der Gefühle, die mich immer wieder ergreift, nervt.

Noch vor einigen Tagen so ausgeglichen, zieht und zerrt es heute an meinem Inneren.

Das Schreiben fällt mir schwer, aber es hilft…

 


MOMENT 4.20 – Ungeduld

MOMENT 6.20 – Worte aus der Dunkelheit


 

MOMENTE

MOMENT 4.20 – Ungeduld

Ich sitze da, gehe ganz in mich, ganz tief in mich. Was ist das heute?

Meine Füße zappeln, ich kann meine Finger nicht ruhig halten. Geschlafen habe ich gut, heute Nacht. Ich genieße die warmen Temperaturen draußen. Eigentlich sollte ich meine Hausarbeit erledigen, Wäsche waschen, bügeln und mehr. Aber ich habe einfach keine Lust dazu.

Ich möchte schreiben, weiterschreiben an meinem Buch. Allerdings fehlt es mir an Geduld beim Schreiben. Kaum habe ich einige Worte geschrieben, möchte ich schon weiter sein, weiter vorne im Geschehen.

So wird das nichts.

Durch diese Ungeduld leidet die Qualität des Textes, den ich niederschreibe.

Ich habe mich verstrickt in den längst vergangenen Ereignissen, kann oft Erinnerungen zeitlich nicht mehr richtig einordnen.

Nun, ich werde versuchen dieses Erinnerungsgewirr zu lösen. Werde den Anfang suchen und das Ende und dazwischen die Ereignisse auffädeln wie Perlen auf einer Schnur…

 


MOMENT 3.20 – Mein Buch

MOMENT 5.20 – Schwarzes Loch


 

LUSTIGES

LUSTIGES 1.20

Heinz wird von seiner Frau losgeschickt Schnecken zu kaufen, was er auch brav erledigt. Auf dem Rückweg geht er noch auf ein kurzes Bier in die Kneipe. Aus dem kurzen wird ein langes Bier und als er nach fünf Stunden vor der Haustür steht, bekommt er doch Angst vor seiner Frau.

Also stellt er die Schnecken in Zweierreihen vor der Tür auf und klingelt.

Als seine Frau aufmacht: „So hopp hopp, nur noch ein paar Schritte und wir sind zu Hause“.

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 2.20 – Zu viel des Guten

Hallo Ihr Lieben!

Nun habe ich es doch ein bisschen übertrieben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag konnte ich nicht vom Schreiben lassen. Habe innerhalb von 36 Stunden über 6000 Wörter geschrieben. Und das machte sich gestern dann bemerkbar. Um 18.00 Uhr war ich dermaßen müde, dass ich mich schlafen legte. Bin erst heute so gegen 10 Uhr wieder wach geworden.

Heute Abend nehme ich an dem Kurs „Kreatives Schreiben“ teil. Ich freue mich schon sehr darauf.

Gestern fragte mich ein aufmerksamer Mitleser meines Blogs, ob ich Sophie sei

Falls sich noch jemand diese Frage gestellt hat, ja, ich bin es. Sophie ist mein Pseudonym. Ich habe mein Sophie-Blog vor einiger Zeit stillgelegt, da einiges zu diesem Zeitpunkt für mich nicht mehr passte. Heute blogge ich unter meinem wirklichen Vornamen. War für mich wichtig, diese Veränderung. Im Nachhinein gesehen, hätte ich mich auch auf meinem Sophie-Blog outen können, wäre vielleicht besser gewesen. Aber jetzt ist es anders gekommen und das ist gut so.

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Ich wünsche euch einen achtsamen Tag.
Alles Liebe von Eurer
Maria


ACHTSAMER TAG 1.20 – Gleichgewicht


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 1.20 – Gleichgewicht

Panflötenmusik im Ohr, Kakao neben mir, Bildschirm vor mir und Dunkelheit um mich herum. Was kann es Schöneres geben.

Ich spüre eine Ausgeglichenheit in mir, wie schon lange nicht mehr.

Vorbei sind die Nebelschwaden der Vergangenheit, weil ich ihnen einen Platz geben konnte. Sie finden Platz in meinem buchstäblichen Buch, das ich dann, wenn es fertig ist, in die Hand nehmen kann, wann ich das will und auch wieder weglegen kann, so wie es mir gefällt.

Ich lasse nicht mehr zu, dass die Vergangenheit mich beherrscht. Vielmehr will ich bestimmen, wann ich sie in mein Leben lasse und wann nicht. Und vor allem bestimme ich auch, was in das Buch kommt und was dem Vergessen zugeschrieben wird.

Nun hoffe ich, dass dieser Zustand so lange wie nur möglich anhält.

Der Morgen kommt mit Riesenschritten, aber ein bisschen darf ich noch verweilen in der Dunkelheit…

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Guten Morgen an Euch alle!
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntagsbeginn!

Alles Liebe von
Eurer
Maria


ACHTSAMER TAG 16/365 – Der Moment

ACHTSAMER TAG 2.20 – Zu viel des Guten