MOMENTE

MOMENT 18.21 – Schweigen

Schweigen.
Was ist das für mich?
Nichts sagen, nicht hörbar sein …
… so wird es definiert.

Es gibt ein Schweigen, das ich kaum aushalten kann. Dann, wenn eine Diskussion aus dem Ruder läuft und hin und zurück geredet wird, es geht hin und her und plötzlich Stille, niemand sagt mehr ein Wort. Da kann die Stille ohrenbetäubend sein.

Ein anderes Schweigen, wenn Kinder, vertieft in ihr Spiel, kein Wort sagen und ich dieses Spiel beobachten darf. Da will ich durch Schweigen das Spiel nicht stören.

Wieder ein anderes Schweigen finde ich allein im Wald, wenn der Schnee lautlos vom Himmel heruntersinkt. Es knackt zwar hier und da, aber meine Stimme will sich nicht darüber erheben. Und ich lausche.

Schweigen im eigenen Heim. Der Geschirrspüler läuft, die Waschmaschine dreht ihre Runden und ich stricke an meinem Pullover. Stille und Schweigen umgeben mich.

Oder plötzlich keine Nachricht mehr auf WhatsApp nach einer grundtiefen Meinungsverschiedenheit. Langes Schweigen. … Er gibt mir die Zeit, mit den getippten Worten klar zu kommen. Ich besinne mich auf Dinge, die wirklich Wert haben.

Schweigen, nichts sagen, … sagt oft mehr als tausend Worte…

Wann schweigst du?

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Ihr Lieben, ich wünsche euch positive schweigsame iSv besinnliche Momente.
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENT 17.21 – Musik in meinen Ohren

MOMENT 19.21 – Schlaf

MOMENTE

MOMENT 17.21 – Musik in meinen Ohren

Guten Morgen Ihr Lieben!

Es rauscht in meinen Ohren. Die Töne meines Klavierspiels hallen noch nach. Es ist 4.25 Uhr, ich bin hellwach und Dank der Kopfhörer kann ich auch nächtens mein Instrument spielen. Gestern hatte ich meine zweite Klavierstunde und ich bin hoch erfreut, dass ich schon ein schönes Stück einstudieren darf. Dieses hat mein Lehrer selbst geschrieben.

Auch hat ein weiteres Instrument bei mir Einzug gehalten. Es ist ein Akkordeon mit 120 Bässen. In meinen Jugendjahren hatte ich ein kleines Akkordeon und mir das Spiel selbst beigebracht. Leider ist von meinem damaligen Können nicht mehr viel übrig. Aber das macht nichts, ich habe mich bei einer Online-Akkordeonschule angemeldet. In meinem Tempo kann ich da nachholen, was mir an Wissen und Übung fehlt. Schön ist das. Aber Hauptinstrument bleibt das Klavier. Das hat Vorrang.

Und ich bin wieder in eine Phase der Ausgeglichenheit eingetaucht. Allerdings habe ich so einige Müdigkeitsphasen tagsüber, die mich immer wieder zu Pausen zwingen, was ja nicht schlecht ist … Pause machen meine ich.

Neuerdings werde ich morgens immer Zeuge eines wunderbaren Schauspiels. Es besuchen mich am Balkon viele Meisen. Und es sind auch Elstern dabei. Das bunte Treiben der Vögel zaubert mir jeden Morgen ein Lächeln auf mein Gesicht. Eine Quelle der Freude ist das. Ich freue mich schon wieder auf das heutige lustige Getummel.

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Ich wünsche Euch auch so einen wunderbaren Morgen mit solchen Augenblicken der Freude.
Alles Liebe und einen guten Start in den Tag wünscht Euch Eure
Maria

MOMENT 16.21 – Absturz abgewendet

MOMENT 18.21 – Schweigen

MOMENTE

MOMENT 16.21 – Absturz abgewendet

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben!

Nun hat sich die Ausgeglichenheit wieder etwas verabschiedet. Aber ich freue mich darüber, dass es so schön war und ich denke, dass es wieder möglich ist Ausgeglichenheit zu empfinden, ist schon ein starkes Stück. Also lasse ich die Freude im Vordergrund.

Was ist passiert?

Nach der Ausgeglichenheitsphase stieg meine Aktivität enorm an und ich wurde hypoman. Ich konnte einige Nächte nicht mehr schlafen. Meine Psychotherapeutin riet mir darauf hin, in die Klinikambulanz zu gehen, was ich auch machte. Meine Medikamente entsprachen nicht mehr meinem Zustand und sie wurden angepasst und ohne Benzodiazepine ging es dieses Mal auch nicht. Die Folge: Ich konnte wieder schlafen, jedoch war ich tagsüber sehr sehr müde und niedergeschlagen.

Nun bin ich wieder am Boden und kann wieder meinen täglichen Aktivitäten nachgehen, zwar noch schleppend, aber damit bin ich schon zufrieden.

Fazit:

Ich habe zum ersten Mal einen extremen Höhenflug mit anschließendem starkem Absturz verhindern können, sozusagen Im-Keim-erstickt. Das ist schon ein gewaltiger Fortschritt. Und dafür bin ich meiner Psychotherapeutin enorm dankbar, sie hatte richtig reagiert.

Was hätte ich besser machen können?

Ich hätte eventuell gleich nach der ersten schlaflosen Nacht reagieren können und meine Ärztin zu Rate ziehen können. Das ist der Vorsatz fürs nächste Ausufern.

Ich wünsche euch allen viel Zufriedenheit und einen schönen Start in den Tag.
Alles Liebe euch da draußen.
Liebe Grüße von eurer
Maria

MOMENT 15.21 – Stehen geblieben

MOMENT 17.21 – Musik in meinen Ohren