ACHTSAME TAGE

ACHTSAMKEIT 1.22 – Die Fröhlichkeit

Meine Traurigkeit ist verflogen.

Die Fröhlichkeit hat sich neben mich gesetzt und hält mit mir Zwiesprache.

„Warum hast du mich herbeigeholt?“ fragt sie mich.
„Ja, ich denke, weil ich ohne dich nicht leben kann.“

„Wie ist es mit mir?“ fragt sie weiter.
Ich denke nach und sage: „Das ist nicht einfach zu beschreiben. Wenn du neben mir sitzt, fühle ich Freude in mir. Wenn ich dich sehe, kann ich einfach nicht anders, als dich anzulächeln. Und du gibst es mir zurück mit viel Wärme und Einfühlungsvermögen. Du verstehst meine Freude. Eine Leichtigkeit spüre ich in deiner Nähe und du lässt auch an einem verregneten Tag die Sonne aufgehen. Warm fühle ich dich auf meiner Haut. Du lässt mich am Morgen schon in den Tag schweben. Und ich denke dann, ein neuer Tag, was wartet da Schönes auf mich.“

„Hmmm, was glaubst du, hält mich bei dir?“ fragt die Fröhlichkeit weiter.
„Ich denke, mein Grundgemüt hält immer Ausschau nach dir und du siehst das. Ich rufe dich und du kommst, zwar nicht immer gleich, aber meine Beharrlichkeit lässt dich dann doch zu mir eilen. Du findest es anziehend, dass ich die Vögel gerne beobachte, dass ich weiße Blumen liebe, dass ich gerne in den Bergen bin und dass ich gerne Klavier spiele. Du bist gerne Gast in meiner Wohnung, weil du dich zwischen den gemütlichen weißen Möbeln sehr wohl fühlst. Sehr gut gefällt dir auch meine Bücherwand mit den fast tausend Büchern. Die hier weilende Idylle wärmt dir dein Herz, da bist du zu Hause.“

Die Fröhlichkeit denkt nach und bringt dann die Gedanken ihrerseits zum Ausdruck:

„Du hast Recht, die Ruhe und Stille in deiner Nähe ist mir Nährboden, da setze ich mich gerne hin auf deine Couch. Auch am Abend, wenn du deine Kerzen anzündest bin ich gerne da. Besonders liebe ich es, wenn du malst. Die wunderschönen Farben der einzelnen Stifte, die auf einem Blatt Papier zusammenfinden haben es mir angetan, dass ich bleibe. Auch wenn du dich der Musik hingibst und ihr lauschst bin ich da. Da wachse ich empor, wie eine Blume, die sich dem Himmel entgegenstreckt.“

„Danke“, flüstere ich. „Danke für dein Da-Sein…“

——-

Ich wünsche Euch allen da draußen, dass Ihr die Fröhlichkeit ähnlich empfinden könnt.
Mit der Fröhlichkeit im Bunde, sieht der tristeste Tag schön aus.
Alles Liebe von Eurer
Maria

5 Gedanken zu „ACHTSAMKEIT 1.22 – Die Fröhlichkeit“

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