LERNPROTOKOLLE, Philosophie

LERNPROTOKOLL 2.21 – PHILOSOPHIE

Geburtsakt der Philosophie

Erschrocken staunt der Heide Schaf mich an,
als sähs in mir den ersten Menschenmann.
Sein Blick steckt an; wir stehen wie im Schlaf;
mir ist, ich sah zum ersten Mal ein Schaf.

(Christian Morgenstern)

aus: Michael Wittschier, Erkenne dich selbst, 1994.


Alles Liebe euch allen da draußen und viel Spaß beim Nachdenken!
Eure
Maria

LERNPROTOKOLL 1.21 – PHILOSOPHIE

ALTGRIECHISCH, LERNPROTOKOLLE, Philosophie

LERNPROTOKOLLE

Also, das Altgriechisch lernen ging nun kräftig daneben. Und die Philosophie verschließt sich mir immer mehr, je mehr ich davon lese. Vielleicht sollte ich nicht so schnell aufgeben.

Tja, Altgriechisch muss ich zur Zeit lassen, da mich mein Gemütszustand zur Zeit in den Keller zieht. Und da ist es dunkel, also kein Licht zum Lernen. Wird auf später verschoben.

Zur Philosophie erhalte ich demnächst ein paar Lehrwerke per Post, die mir den Schleier von den Augen nehmen müssten. Mal sehen. Vielleicht habe ich einfach noch nicht das richtige Buch dazu in meine Hände bekommen.

Oder vielleicht sollte ich mal meine hochtrabenden Ziele etwas überdenken…

ALTGRIECHISCH, LERNPROTOKOLLE

LERNPROTOKOLL 5.21 – ALTGRIECHISCH Teil 4

B) Die Spiritus (Hauchzeichen)

Im Griechischen existiert kein Buchstabe für h. Daher behilft man sich mit zwei Hauchzeichen.

Sie müssen über der Anfangssilbe eines Wortes stehen, wenn diese mit einem Vokal oder einem ρ (Rho) beginnt.

  • Der Spiritus asper (⊂) (rauer Hauch) – als h gesprochen
  • Der Spiritus lenis (⊃) (weicher Hauch) – bleibt stumm

Der Spiritus steht
– im Allgemeinen ÜBER dem Vokal
– bei Großbuchstaben steht er VOR dem Buchstaben
– bei Diphthongen ÜBER DEM ZWEITEN Buchstaben.

Treffen Akzent uns Spiritus zusammen, steht der Spiritus VOR Akut und Gravis, aber unter dem Zirkumflex.


Eigentlich ganz einfach…
Wunderschönen Wochenbeginn wünsche ich Euch allen!
Alles Liebe von Eurer
Maria

 

ALTGRIECHISCH Teil 3

ALTGRIECHISCH, LERNPROTOKOLLE

LERNPROTOKOLL 4.21 – ALTGRIECHISCH Teil 3

DIE LESEZEICHEN (Übersicht)

A) Die Akzente (Betonungszeichen)
B) Spiritus (Hauchzeichen)
C) Weitere Lesezeichen (Trema, Apostroph und Koronis)

—–

A) Die Akzente (Betonungszeichen)

Das Griechische kennt Lesehilfen in Form von Lesezeichen. Die Betonung eines Wortes wird durch einen AKZENT angezeigt.

  • Es gibt 3 Akzente.
  • Sie werden ÜBER einem Vokal gesetzt (bei Diphthongen über dem 2. Vokal).
  • Wenn der Vokal ein großer Buchstabe ist, wird der Akzent VOR den Vokal gestellt.
  • Man betont das Wort auf der Silbe, auf der der Akzent steht, gleichgültig welcher Akzent es ist.

Die 3 Akzente:

´ Akut
– Kommt am häufigsten vor.
– Steht auf einer der 3 letzten Silben eines Wortes;
– auf der drittletzten nur, wenn die letzte Silbe kurz ist.

` Gravis
+ Steht immer auf der letzten Silbe eines Wortes, und zwar nur, wenn das Wort im Satzzusammenhang steht und kein Satzzeichen, sondern ein weiteres Wort folgt.
+ Steht ein Wort allein, trägt es den Akut!

Zirkumflex
* Kann nur auf langen Vokalen oder Diphthongen stehen.
* Kann nur auf einer der beiden letzten Silben stehen,
* auf der vorletzten nur, wenn die letzte Silbe kurz ist.

 

ATONA (dh „tonlose“ Wörter) oder PROKLITIKA

Das sind Wörter ohne Akzent.
Davon gibt es nur sehr wenige.

ENKLITIKA

Es gibt Wörter, die sich so eng an das vorhergehende anlehnen, dass sie ihren Akzent gewissermaßen auf das vorhergehende Wort werfen, dieses ist dann mit zwei Akzenten versehen.


Das wär’s für heute – morgen dann die Hauchzeichen!
Gar nicht so schwierig.
Ich wünsche euch allen einen schönen Nachmittag.
Alles Liebe von Eurer
Maria

 

ALTGRIECHISCH Teil 2

ALTGRIECHISCH, LERNPROTOKOLLE

LERNPROTOKOLL 3.21 – ALTGRIECHISCH Teil 2

VOKABEL lernen war heute angesagt und folgende Regeln:

Groß- und Kleinschreibung

  • Groß geschrieben wird nur am Satzanfang und bei
  • Eigennamen.

Satzzeichen

  1. Punkt . im Griechischen bedeutet Punkt oder Rufzeichen im Deutschen . !
  2. Hochpunkt · im Griechischen bedeutet im Deutschen ein Semikolon oder Doppelpunkt ; :
  3. Semikolon ; im Griechischen bedeutet im Deutschen ein Fragezeichen ?
  4. Komma , im Griechischen ist gleichbedeutend mit dem Komma im Deutschen ,
  5. Anführungszeichen “ “ sind auch gleichbedeutend mit Anführungszeichen im Deutschen “ „

 

 


Das wär’s für heute…
Gar nicht so schwer!
Habt noch einen schönen Tag!

Alles Liebe von Eurer
Maria

 

ALTGRIECHISCH Teil 1

ALTGRIECHISCH Teil 3

 

ALTGRIECHISCH, LERNPROTOKOLLE

LERNPROTOKOLL 2.21 – ALTGRIECHISCH Teil 1

ALPHABET wiederholt

AUSSPRACHE gelernt:

  1. Konsonantenverbindungen mit γ
    • Steht der g-Laut γ (Gamma) vor einem weiteren g-Laut (Guttural) also γ, κ, χ und ξ („ks“), wird er als „n“ gesprochen.
  2. Echte Diphthonge (vokalische Doppellaute oder Doppelselbstlaute)
    • Diphthonge werden zum Teil wie im Deutschen ausgesprochen.
      αι   ai / ει  e-i (nicht ai) / αυ  au / ου  langes u / υι  üi (wie im franz. oui) / ευ  oi / ηυ  oi / οι  oi
  3. Unechte Diphthonge – Iota subscriptum und adscriptum
    • Bei einigen Diphthongen wurde das ι (Iota) nicht mehr ausgesprochen und wanderte unter den Vokal, mit dem es ursprünglich verbunden war (subscriptum = daruntergeschrieben).
    • Bei Großbuchstaben steht es dahinter (adscriptum = dazugeschrieben), wird aber ebenfalls nicht mitgesprochen.

—–

So … genug für heute.


Ich wünsche allen die vielleicht hier wieder ihr Altgriechisch auffrischen, viel Vergnügen.
Alles Liebe von Eurer
Maria

 

ALTGRIECHISCH Teil 2

LERNPROTOKOLLE, Philosophie

LERNPROTOKOLL 1.21 – PHILOSOPHIE Teil 1

Ich versuche seit geraumer Zeit einen Zugang zum Wissensgebiet der Philosophie zu erlangen und bin daran immer wieder kläglich gescheitert. Nun lese ich ein Zitat von Immanuel Kant, das mich tiefer blicken lässt:

Es gibt keine Philosophie, die man lernen kann, man kann nur lernen zu philosophieren.

Das leuchtet mir ein und lädt mich ein, einen neuerlichen Versuch zu starten, in das Wissensgebiet der Philosophie Einsicht zu bekommen.

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Frage 1 – Was wird allgemein als Beginn des Philosophierens betrachtet?

Es ist der Moment wo das eben noch Selbstverständliche aufhört, selbstverständlich zu sein: Es wird zur Frage. Es ist, dieser neue Zustand des Staunens, Sich-Wunderns, wo das Vertraute fremd, das Altbekannte neu, das Fertige wieder offen, das Sichere bezweifelbar wird.

Frage 2 – Wann spricht man vom Philosophieren?

Geschärftes Bewusstsein wird zu einer Haltung, zu einer Tätigkeit, die darauf abzielt, die vorhandenen Überzeugungen kritisch zu reflektieren bzw einfach gesagt, den Dingen auf den Grund zu gehen.

Frage 3 – Was ist ein Philosoph?

Ein Philosoph (griechisch φιλόσοφος philósophos „Freund der Weisheit“) oder sinngemäß Denker ist ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Welt, über den Menschen und dessen Verhältnis zu seiner Umwelt zu finden.

Philosophen werden auch als „Grenzgänger“ bezeichnet. Sie befinden sich gewissermaßen an den Grenzen des Alltagsbewusstseins, suchen diese zu erweitern. Sie versuchen neue Erkenntnisräume und Sichtweisen zu erschließen.

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Zum Schluss noch ein Zitat von Theodor W. Adorno, das mir ausnehmend gut gefällt:

Philosophie ist das Allerernsteste, aber so ernst auch wieder nicht.

 

Quellen:

Liessmann, Zenaty, Lacina: Vom Denken. Einführung in die Philosophie. 2009. Schulbuch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Philosoph


So viel für heute zur Philosophie, mehr folgt die nächsten Tage.
Alles Liebe von Eurer
Maria