ACHTSAME TAGE, MOMENTE

MOMENT 20.22 – Zur Ruhe gekommen

Ich genieße gerade den Moment, bin ganz im Hier und Jetzt. Theta-Musik habe ich im Hintergrund und Tee steht auf meinem Tisch. Meine Hände spielen mit Wolle und Nadel. Ganz in mir drinnen bin ich. Und ich fühle mich glücklich. Ich habe die letzten Tage einiges gemacht und bin nun so zufrieden mit dem was ich geschafft habe. Nichts stört meine Entspanntheit.

Eine besondere Gelassenheit hat sich meiner bemächtigt, eine unendliche Ruhe trägt mich durch die Stunden. Die Zeit vergeht, ohne dass es mir leid tut, dass das ein unaufhaltsames Vorübergehen ist.

Ich habe mich sehr zurückgezogen. Nur mit meinen liebsten Freunden und meiner Familie halte ich Kontakt und nur dann, wenn es ein positives Miteinander ist. Behutsam gehe ich durch den Tag, in dem Bewusstsein, dass alles vergänglich ist. Ich berühre den Moment und spüre ihn, lasse ihn dann wieder ziehen und heiße den nächsten Moment willkommen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich das spüren darf.

Es haben einige Menschen mitgeholfen, dass es mir so geht, wie es heute ist. Und ich bin ihnen unendlich dankbar, dass sie mir die Hand gereicht haben. Es gibt sie, diese selbstlosen Wesen. Es gibt sie jedoch nur, wenn man ihnen die Tür öffnet.

Ich habe einige Türen geschlossen und so viele haben sich aufgetan. Ich bin reich beschenkt worden…

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Ihr Lieben, ich wünsche einem jeden von Euch solche Momente!
Alles Liebe
Maria

MOMENT 19.22 – Verzeihen

MOMENT 21.22 – Fortgegangen

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MOMENTE

MOMENT 19.22 – Verzeihen

Nun habe ich alles schlechte Vergangene in eine Schachtel gepackt und diese symbolisch in der Erde vergraben. Das ist ein Neuanfang, so empfinde ich es. Ich habe innerlich Frieden geschlossen mit allem und jedem und auch mit mir selbst. Eine große Zufriedenheit machte sich da breit, mehr als ich mir jemals gedacht habe, dass möglich ist. Ich habe verziehen.

Jeder kommende Tag ist ein neuer Tag und ich habe die Möglichkeit ihn zu gestalten. Das ist für mich ein kostbarer Schatz. Im Moment ist es da, das Gefühl der Lebenslust.

Ich achte auf mich und schaffe gut alles was zu erledigen ist. Das macht mich sehr zufrieden.

Nun kann ich für die nächste Zeit Aktivitäten planen.

Ich werde im nächsten Jahr eine längere Reise unternehmen, wenn Covid es zulässt. Das kann ich nun von langer Hand vorbereiten. Und daran habe ich viel Spaß und die Vorfreude ist groß.

Meine Achtsamkeitsreise hat sich bewährt und mir schon viele schöne Momente beschert.

Ich werde auf diesem symbolischen und auch auf dem buchstäblichen Weg weiterreisen…

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Ihr Lieben, ich wünsche Euch einen schönen Sommertag, und dass dieser möglichst Euren Vorstellungen entspricht!
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENT 18.22 – Liebe und Frieden

MOMENT 20.22 – Zur Ruhe gekommen

ACHTSAME TAGE

ACHTSAME TAGE 1.21 – Traurigkeit

Traurig und niedergeschlagen bin ich gewesen in den letzten drei Tagen. Es gab einen vermeintlichen Grund dafür. Ich lag richtig am Boden, eigentlich eine bodenlose Traurigkeit. Es war keine Depression. Ich fühlte mich so unendlich schwer. Es fühlte sich so schlimm an. Sprachlosigkeit. Schockstarre. Ein Schmerz in meinem Inneren, der mich betäubte. Selbst die Sonne konnte meiner Traurigkeit nichts entgegensetzen. Mein Spiegelbild gab ein verweintes Gesicht wieder. Ich wusste nicht, wie ich mit meiner Traurigkeit umgehen sollte…

Vielleicht sollte ich meine Traurigkeit zulassen, dachte ich mir. Ich erlaubte mir traurig zu sein. Ich war in meinen Bewegungen erstarrt und lauschte nach Innen. Ich kehrte ganz in mich. Achtsam pflegte ich meine tief verletzte Seele. Ich legte ihr im Gedanken einen Verband an, nahm ein warmes Bad. Nach dem Bad hüllte ich mich in meinen flauschigen Bademantel und machte mir einen Wohlfühltee. Ich ging behutsam mit mir selbst um. Musik half mir in dieser Situation. Ich legte Frank Duval auf…

Dann, nachdem ich viel nachgedacht und analysiert hatte, bemerkte ich, dass es um meine eigene Geschichte ging und nicht um die des Gegenübers. Ich konnte mit Ablehnung nicht umgehen, dabei war es keine Ablehnung. Ich hatte es nur so interpretiert. Die darauf folgende extreme Traurigkeit war wohl eine Reaktion aufgrund früherer Ablehnungen in meiner Kindheit…

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Hallo Ihr Lieben,
diese Traurigkeit, die ich erlebte, ist so bodenlos, ich hoffe Ihr kennt das nicht.
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENTE

MOMENT 18.21 – Schweigen

Schweigen.
Was ist das für mich?
Nichts sagen, nicht hörbar sein …
… so wird es definiert.

Es gibt ein Schweigen, das ich kaum aushalten kann. Dann, wenn eine Diskussion aus dem Ruder läuft und hin und zurück geredet wird, es geht hin und her und plötzlich Stille, niemand sagt mehr ein Wort. Da kann die Stille ohrenbetäubend sein.

Ein anderes Schweigen, wenn Kinder, vertieft in ihr Spiel, kein Wort sagen und ich dieses Spiel beobachten darf. Da will ich durch Schweigen das Spiel nicht stören.

Wieder ein anderes Schweigen finde ich allein im Wald, wenn der Schnee lautlos vom Himmel heruntersinkt. Es knackt zwar hier und da, aber meine Stimme will sich nicht darüber erheben. Und ich lausche.

Schweigen im eigenen Heim. Der Geschirrspüler läuft, die Waschmaschine dreht ihre Runden und ich stricke an meinem Pullover. Stille und Schweigen umgeben mich.

Oder plötzlich keine Nachricht mehr auf WhatsApp nach einer grundtiefen Meinungsverschiedenheit. Langes Schweigen. … Er gibt mir die Zeit, mit den getippten Worten klar zu kommen. Ich besinne mich auf Dinge, die wirklich Wert haben.

Schweigen, nichts sagen, … sagt oft mehr als tausend Worte…

Wann schweigst du?

…..

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Ihr Lieben, ich wünsche euch positive schweigsame iSv besinnliche Momente.
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENT 17.21 – Musik in meinen Ohren

MOMENT 19.21 – Schlaf

MOMENTE

MOMENT 15.21 – Stehen geblieben

Nun ist es so weit. Ich bin endlich stehen geblieben. Etwas trieb mich immer vorwärts. Es war der Druck, Leistung zu erbringen. Aber nun … ist Stille und Ruhe eingekehrt. Ich begegne mir selbst … so wie ich bin. Eine Entspannung ist spürbar bis in die letzte Zelle.

Wie ist das gelungen?

Ein Buch hat mich darauf gebracht. Es ist das Buch Der Weg der Kaiserin von den Autorinnen Christine Li und Ulja Krautwald, eine Art chinesischer „Machiavelli für Frauen“, so steht es zumindest auf der Buchrückseite.

Ich habe erst die Hälfte davon gelesen, aber diese eine Hälfte hat bereits einen beeindruckenden Abdruck bei mir hinterlassen. So habe ich gestern mit Meditation begonnen. Eine App hilft mir dabei. Auch den heutigen Tag habe ich mit einer geführten Entspannung begonnen.

Auch habe ich mir einen Anker geschaffen, der mich an das „Auf-Mich-Selbst-Besinnen“ erinnert. Es ist ein Frosch, der mich, immer wenn ich ihn anblicke, auffordert, zur Ruhe zu kommen, eine Pause einzulegen.

Das Ergebnis dieser Neuerungen:

Ich fühle mich auf eine seltsame Weise in mir ruhend und ich höre die Stille. Das ist ein wunderbares Gefühl. Es ist Ausgeglichenheit, die sich breit macht. Ein eher seltenes Gefühl für einen Menschen mit einer bipolaren Störung. Ich erahne hier einen gangbaren Weg für mich, der an Lebensintensität reich ist.


Ich wünsche euch auch solche positiven Erfahrungen.
Sie entpuppen sich als Lebenselexier.
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENT 14.21 – neugierig

MOMENT 16.21 – Absturz abgewendet

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 16/365 – Der Moment

Das Achtsamkeitstraining macht sich bemerkbar. Ich lebe zunehmend im Moment.

Jetzt lebe ich den Moment und genieße den Akt des Schreibens und Denkens. Und im nächsten Moment bin ich auch noch beim Akt des Schreibens und Denkens. So reiht sich Moment an Moment an Moment, eine intensive Lebensphase ergibt sich daraus.

Ich bin mir bewusst, dass ich im Moment lebe und denke nicht an das Vorher und Nachher. Eine tiefe befriedigende Zeit erlebe ich im Jetzt…

 


ACHTSAMER TAG 15/365 – Schaffenspause

ACHTSAMER TAG 1.20 – Gleichgewicht


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 14/365 – Anfänger-Geist

Jon Kabat-Zinn beschreibt im ersten Kapitel seines Buches Achtsamkeit für Anfänger den Anfänger-Geist.

Er zitiert Suzuki Roshi, den japanischen Zen-Meister:

Im Anfänger-Geist gibt es viele Möglichkeiten, aber im Geist des Experten nur wenige.

Ich baue grade die Achtsamkeit in mein Leben ein und fühle diesen Anfänger-Geist.

Jon Kabat-Zinn schreibt:

Anfänger begegnen neuen Erfahrungen mit weniger vorgefasstem Wissen, deshalb sind sie offener. Diese Offenheit ist sehr kreativ. … Die Kunst besteht darin, sie niemals zu verlieren.

Ich habe mir in meinem Leben dieses Anfänger-Sein bewahrt. Es hat mir schon viel über Depressionen hinweg geholfen. Indem ich Anfänger bin, kann ich die Welt neu entdecken. Ich tu einfach so, als würde ich viele Dinge zum ersten Mal sehen oder erfahren. Untrennbar damit verbunden ist eine unbändige Freude, die mich erfasst, beim neu Entdecken meiner Umwelt.

 

Quelle: Jon Kabat-Zinn, Achtsamkeit für Anfänger, 2014.

 


ACHTSAMER TAG 13/365 – Auf dem Friedhof

ACHTSAMER TAG 15/365 – Schaffenspause


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 13/365 – Auf dem Friedhof

Dieser Beitrag ist Teil der Blog-Aktion: Friedhofspaziergang des Totenhemd-Blogs von Annegret und Petra.

Vorletzte Woche am Donnerstag besuchte ich unseren Salzburger Kommunalfriedhof. Es war wunderschönes Wetter und ich war guter Dinge. Ich hatte genügend Kraft, um dort hin zu fahren. Es ergaben sich einige sehr schöne Bilder, die ich mit dem Handy aufgenommen habe.

Die Stille dort nahm mich sofort in ihren Bann. Es war, als ob ich die herbstlichen Blätter fallen hören konnte. Zwei Amseln vergnügten sich im Gebüsch eines Grabes und holten sich dort ihr Futter. Das anzusehen war eine wunderbare Gelegenheit, sich der Natur bewusst zu werden und in die Achtsamkeit einzutauchen.

Ich setzte mich auf eine Bank und begann mich in die Stille zu versenken. Ganz war ich da, im Moment. Ein leichter Wind strich um meine Wangen. Ich spürte meinen Füßen auf dem Wiesenboden nach und mir wurde bewusst, wie verwurzelt ich schon war in dieser Stadt. Ich fühlte mich richtig heimelig. Die Sonne wärmte mich. Ein wunderbarer Moment…

Da störte ein Motorengeräusch meine Stille. Es kam näher. Ein Traktor mit Anhänger auf dem junge Bäume geladen waren näherte sich mir. Na so was, ich freute mich, durfte ich doch zusehen, wie ein so junges Wesen gepflanzt wurde…

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Der Salzburger Kommunalfriedhof wurde 1879 eröffnet und ist mit cirka 20.000 Grabstellen der größte Friedhof der Stadt sowie des Bundeslandes Salzburgs. Der Friedhof verfügt über eine Fläche von 25 ha und dient vielen Salzburgern auch als Naherholungsgebiet. Neben den Grabanlagen finden sich am Friedhof auch ein anonymes Urnenfeld, Kriegsgräberanlagen, ein niederländischer Soldatenfriedhof, eine Anlage mit Ehrengräbern und ein moslemischer Friedhof.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Kommunalfriedhof

 


ACHTSAMER TAG 12/365 – Alles zerrinnt

ACHTSAMER TAG 14/365 – Anfänger-Geist


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 9/365 – Langeweile

Langeweile ist ein böses Kraut – aber auch eine Würze, die viel verdaut.
(Goethe)

Langeweile als böses Kraut, in dessen Fängen ich grade sitze, so meine ich, sollte mich laut meinem schlauen Buch „Achtsamkeit für Dummies“ neugierig machen. Es heißt da auf Seite 179:

Interessieren Sie sich für Ihre Langeweile. Begegnen Sie Ihrer Langeweile mit Neugier…

An anderer Stelle auf derselben Seite heißt es:

Wenn Sie während der Meditation Langeweile empfinden, sind Sie nicht wirklich achtsam.

Huch! Das habe ich jetzt so nicht gebraucht. Ich dachte eigentlich, dass ich schon recht achtsam sei… so direkt wollte ich das eigentlich nicht wissen…

Nun gut, ich setze meine Neugier auf und frage:

Was ist eigentlich Langeweile?

Wikipedia beschreibt das so:

Langeweile, auch (österr.) Fadesse oder (franz.) Ennui …, ist das unwohle, unangenehme Gefühl, das durch erzwungenes Nichtstun hervorgerufen wird oder bei einer als monoton oder unterfordernd empfundenen Tätigkeit aufkommen kann…

In diesem Artikel finde ich auch die Worte des rumänischen Philosophen Emil Cioran, der in einem Interview unter anderem folgendes sagte:

…Auf dem Gipfel der Langeweile erfährt man den Sinn des Nichts…

Das Zitat gefällt mir gut.

In meinem schlauen Buch steht auch, dass es sehr interessant sein kann, Langeweile zu beobachten. Wenn Langeweile hochkommt, werden Gedanken und Gefühle sichtbar, die mein Leben beherrschen können, ohne dass ich es bemerke. Derartige Gefühle oder Gedanken solle ich mir bewusst machen.

Da fällt mir ein, dass ich mich im Moment einfach nicht entscheiden kann, in welche Richtung ich meine Interessen ausbauen soll oder will. Ich lese sehr gerne und es hat sich schon ein beträchtlicher SuB aufgebaut.

Je mehr ich über meine Interessen nachdenke, desto mehr wird mir bewusst, dass ich hier Entscheidungen treffen muss.

Oder vielleicht sollte ich mich einfach mal für EIN Buch entscheiden und nicht fünf nebeneinander lesen…

 

 

Quellen:

1 Shamash Alidina, Achtsamkeit für Dummies, 2011 (ISBN 9783527707126).

2 https://www.wiwo.de/erfolg/trends/psychologie-der-sinn-der-langeweile/9025334.html

3 https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/langeweile/8514

4 https://de.wikipedia.org/wiki/Langeweile

 


ACHTSAMER TAG 8/365 – Jetzt

ACHTSAMER TAG 10/365 – Zwei Seelen


 

 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 6/365 – Chamäleon

Ich übe derzeit das Bei-Mir-Sein, wenn ich in Gesellschaft bin. Das ist gar nicht so einfach. Wenn ich in der Nähe eines Menschen bin, ist meine ganze Aufmerksamkeit sofort bei diesem Menschen. Wie ein Chamäleon taste ich mein Gegenüber ab, nehme dessen „Farbe“ an und versuche zu erkennen und zu erfühlen, was diesem Menschen gut tut bzw was ich dazu beitragen kann, dass er sich gut fühlt.

Meine Schwester sagt von mir, dass ich mit den Menschen so enorm mitschwinge.

Dabei vergesse ich meine Person fast völlig.

Ich merke dann nicht, wie sich mein Energie- oder Krafthaushalt verändert. Erst wenn mein Körper schon richtig Alarm schreit, indem er mir die Konzentration komplett entzieht, merke ich, wie es um mich steht. Dies macht sich dann oft durch richtige Blackouts bemerkbar.

Bisher war das so.

Ab jetzt verändere ich das. Ab sofort werde ich in Gesprächen meine Aufmerksamkeit auch auf mich lenken.

Das heißt für mich, ich muss meine Aufmerksamkeit aufteilen.
Allerdings, das Verhältnis muss ich erst herausfinden…

 


ACHTSAMER TAG 5/365 – Das Vögelchen

ACHTSAMER TAG 7/365 – Sitzmeditation