MOMENTE

MOMENT 5.20 – Schwarzes Loch

Ja … die Depression hat mich wieder. Sie zieht mich in ihr aalglattes Rohr und ich rutsche in die Tiefe. Unmöglich, mich an der Rohrwand zu halten. Es ist ein schwarzes Rohr und ich blicke in ein schwarzes Loch. Es schnürt mir die Kehle zu.

Schon ein paar Tage weiß ich nichts anzufangen mit mir. Zu vieles geht mir durch den Kopf. Ich kann keine klaren Gedanken fassen. Ich habe die Freude verloren. Diese Achterbahn der Gefühle, die mich immer wieder ergreift, nervt.

Noch vor einigen Tagen so ausgeglichen, zieht und zerrt es heute an meinem Inneren.

Das Schreiben fällt mir schwer, aber es hilft…

 


MOMENT 4.20 – Ungeduld

MOMENT 6.20 – Worte aus der Dunkelheit


 

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MOMENTE

MOMENT 2.20

Heute war ein sehr erfolgreicher Tag für mich. Ich habe es endlich geschafft, an meinem Buch weiter zu arbeiten. Ich habe mir dazu die Demo-Version von Papyrus Autor heruntergeladen und mit dem Programm experimentiert und den schon verfassten Text formatiert. Es gefällt mir. Und ich werde mir dieses Programm wohl kaufen.

Dann habe ich noch alle meine Kurzgeschichten die sich in den letzten Jahren angesammelt haben in geordneten Dateien verfrachtet, sodass ich jetzt endlich mal eine Übersicht habe.

Mein Tagesziel 500 Wörter zu schreiben, habe ich auch erreicht.

Nun werde ich noch mit ein paar Seiten im Buch „Die Wolfsfrau. Die Kraft der weiblichen Urinstinkte“ von Clarissa Pinkola Estés den Tag ausklingen lassen.

—–

Ich wünsche allen noch eine gute und erholsame Nacht!
Eure
Maria


MOMENT 1.20 – Reset

MOMENT 3.20 – Mein Buch


 

MOMENTE

MOMENT 1.20 – Reset

Hallo Ihr Lieben!

Nun kam alles anders als gedacht. Meine Krankheit zwang mich wieder in die Knie und ein längerer Krankenhausaufenthalt verwehrte mir meine lieb gewonnene „Bloggerei“. Aber ich drücke jetzt einfach mal den Reset-Knopf und schaue wo ich stehe.

Manchmal ist es nicht einfach den Kopf ober dem Wasser zu halten. Dann tauche ich ab in die Tiefen meiner Seele und das bekommt mir nicht. Nun befinde ich mich wieder über dem Wasser und schaue den Dingen wieder positiv entgegen. Oder im Sinne der Achtsamkeit, ich schaue was da ist, nehme es an und bewerte es nicht und lasse es vorüber ziehen … ich bin im Hier und Jetzt.

Eine schöne neue „alte“ Gewohnheit hat in meinem Leben Einzug gehalten: Ich habe wieder begonnen, Zither zu spielen. Ich lernte das Zither-Spiel in meiner Jugend, nahm ungefähr ein Jahr lang Unterricht. Ich spielte damals schon recht gut, wir hatten sogar eine richtige kleine „Hausmusik“. Mein Vater spielte Gitarre, ein Bekannter auch Gitarre und ich auf der Zither. Wir durften sogar bei einigen Hochzeiten die Tischmusik gestalten.

Nun hat sie mich wieder, die Musik. Und es macht mir wirklich viel Freude, obwohl ich eigentlich wieder von vorne beginnen muss. Aber das macht nichts. Musizieren hat etwas sehr Beruhigendes.

Und ich bin nicht alleine mit meiner Zither. Meine Freundin hat sich auch eine Zither gekauft und wir spielen und lernen nun gemeinsam. Im Herbst dann werden wir Unterricht nehmen an der örtlichen Musikschule. Aber bis dahin ist noch viel Zeit.

Und ja, ich habe mir eine Deutsch-Matura-Leseliste aus dem Internet ausgedruckt und begonnen danach meine Lektüre auszuwählen. Im Moment habe ich die ältere deutsche Literatur (ca 800 bis 1500) im Auge und mir auch schon einige Bücher gekauft wie: Hartmann von Aue „Iwein“, Wolfram von Eschenbach „Parzival“, „Das Nibelungenlied“, G. v. Strassburg „Tristan und Isolde“ und Walther von der Vogelweide „Gedichte“. Mal sehen, was da auf mich zu kommt…

—–

Nun wünsche ich euch allen einen schönen, geruhsamen Sonntag
und
danke, dass Ihr wieder vorbeigeschaut habt!
Eure
Maria


MOMENT 2.19 – Trauer

MOMENT 2.20


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 16/365 – Der Moment

Das Achtsamkeitstraining macht sich bemerkbar. Ich lebe zunehmend im Moment.

Jetzt lebe ich den Moment und genieße den Akt des Schreibens und Denkens. Und im nächsten Moment bin ich auch noch beim Akt des Schreibens und Denkens. So reiht sich Moment an Moment an Moment, eine intensive Lebensphase ergibt sich daraus.

Ich bin mir bewusst, dass ich im Moment lebe und denke nicht an das Vorher und Nachher. Eine tiefe befriedigende Zeit erlebe ich im Jetzt…

 


ACHTSAMER TAG 15/365 – Schaffenspause

ACHTSAMER TAG 1.20 – Gleichgewicht


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 5/365 – Das Vögelchen

Ich gehe den Gehsteig entlang. Abrupt muss ich stehen bleiben.

Ein kleines Vögelchen hüpft zwischen zwei Autos hervor mit Futter im Schnabel. Als es kurz in meine Richtung blickt, fällt ihm das Futter aus dem Schnabel. Blitzschnell hebt es den Brocken wieder auf, hüpft ein bisschen weiter, hebt plötzlich ab, fliegt in Richtung Gebüsch, findet schnell keinen Landeplatz, fliegt zurück und noch einmal in das Gebüsch. Endlich den rettenden Eingang gefunden sitzt es da auf einem Zweig. Als ich zwischen die Blätter gucke, lugt es mich mit großen Augen an, total verdattert.

Langsam trete ich zurück, um es nicht noch mehr zu erschrecken…

 

 


ACHTSAMER TAG 4/365 – Meine einfühlsame Familie

ACHTSAMER TAG 6/365 – Chamäleon