MOMENTE

MOMENT 15.22 – Müdigkeit

Nun … es ist wieder einmal die Luft draußen. Ich war sehr aktiv in den letzten Wochen und jetzt? … Nur mehr die Müdigkeit ist im Vordergrund. Die Tage ziehen sich schleppend dahin, ich weiß nichts mit mir anzufangen. Alle meine Projekte warten darauf, gepflegt zu werden. Aber ich kann zurzeit dem nicht gerecht werden.

Gut, dass ich weiß, dass sich das wieder ändern wird.

Aber irgendwie ist in meinem Inneren so ein zäh flüssiges Etwas, das meine Eingeweide verklebt. Ein flaues Gefühl in der Magengegend, ein schlechtes Gewissen für alles was nicht der Norm entspricht.

Jeden Morgen denke ich, heute wird es anders und bin bitter enttäuscht, wenn es nicht so ist.

Wenigstens habe ich die Sprache wieder gefunden, das ist schon etwas. Die Sprachlosigkeit der letzten Tage drückte auf mein Gemüt und ließ mich in meinem Morast zurück.

Aber, es wird sich wieder ändern … früher oder später…
Ich sollte die Müdigkeit einfach annehmen…

—–

Ich wünsche Euch allen da draußen einen schönen Sonntagsbeginn,
mit viel Frische und Tatendrang, oder einfach mit viel Muse zum Relaxen.
Alles Liebe von Eurer müden
Maria

MOMENT 14.22 – Der Postkartentext

MOMENT 16.22 – Temporeduktion

Foto: pixabay

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MOMENTE

MOMENT 6.20 – Worte aus der Dunkelheit

Still ist es geworden. Einsamkeit hat Einzug gehalten. Es fehlen Worte, um zu beschreiben. Ich kämpfe an gegen die Dunkelheit. Es zieht mich immer noch in die Tiefe, aber ich kämpfe dagegen an. Ich lasse mich nicht fallen. Vielleicht sollte ich das mal, mich fallen lassen. Aber da fürchte ich, dass es ein Endlosfallen wird.

Ich flüchte mich in den Schlaf, in das Unbewusstsein. Es hilft ein bisschen.

—–

Ich wünsche allen Menschen,
besonders jenen, die gerade jetzt sehr einsam sind, eine gute Nacht.
Es kommen auch wieder andere Zeiten.

Alles Liebe von Eurer
Maria

 


MOMENT 5.20 – Schwarzes Loch

MOMENT 7.20 – Licht am Horizont


 

MOMENTE

MOMENT 5.20 – Schwarzes Loch

Ja … die Depression hat mich wieder. Sie zieht mich in ihr aalglattes Rohr und ich rutsche in die Tiefe. Unmöglich, mich an der Rohrwand zu halten. Es ist ein schwarzes Rohr und ich blicke in ein schwarzes Loch. Es schnürt mir die Kehle zu.

Schon ein paar Tage weiß ich nichts anzufangen mit mir. Zu vieles geht mir durch den Kopf. Ich kann keine klaren Gedanken fassen. Ich habe die Freude verloren. Diese Achterbahn der Gefühle, die mich immer wieder ergreift, nervt.

Noch vor einigen Tagen so ausgeglichen, zieht und zerrt es heute an meinem Inneren.

Das Schreiben fällt mir schwer, aber es hilft…

 


MOMENT 4.20 – Ungeduld

MOMENT 6.20 – Worte aus der Dunkelheit


 

ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 14/365 – Anfänger-Geist

Jon Kabat-Zinn beschreibt im ersten Kapitel seines Buches Achtsamkeit für Anfänger den Anfänger-Geist.

Er zitiert Suzuki Roshi, den japanischen Zen-Meister:

Im Anfänger-Geist gibt es viele Möglichkeiten, aber im Geist des Experten nur wenige.

Ich baue grade die Achtsamkeit in mein Leben ein und fühle diesen Anfänger-Geist.

Jon Kabat-Zinn schreibt:

Anfänger begegnen neuen Erfahrungen mit weniger vorgefasstem Wissen, deshalb sind sie offener. Diese Offenheit ist sehr kreativ. … Die Kunst besteht darin, sie niemals zu verlieren.

Ich habe mir in meinem Leben dieses Anfänger-Sein bewahrt. Es hat mir schon viel über Depressionen hinweg geholfen. Indem ich Anfänger bin, kann ich die Welt neu entdecken. Ich tu einfach so, als würde ich viele Dinge zum ersten Mal sehen oder erfahren. Untrennbar damit verbunden ist eine unbändige Freude, die mich erfasst, beim neu Entdecken meiner Umwelt.

 

Quelle: Jon Kabat-Zinn, Achtsamkeit für Anfänger, 2014.

 


ACHTSAMER TAG 13/365 – Auf dem Friedhof

ACHTSAMER TAG 15/365 – Schaffenspause