MOMENTE

MOMENT 1.20 – Reset

Hallo Ihr Lieben!

Nun kam alles anders als gedacht. Meine Krankheit zwang mich wieder in die Knie und ein längerer Krankenhausaufenthalt verwehrte mir meine lieb gewonnene „Bloggerei“. Aber ich drücke jetzt einfach mal den Reset-Knopf und schaue wo ich stehe.

Manchmal ist es nicht einfach den Kopf ober dem Wasser zu halten. Dann tauche ich ab in die Tiefen meiner Seele und das bekommt mir nicht. Nun befinde ich mich wieder über dem Wasser und schaue den Dingen wieder positiv entgegen. Oder im Sinne der Achtsamkeit, ich schaue was da ist, nehme es an und bewerte es nicht und lasse es vorüber ziehen … ich bin im Hier und Jetzt.

Eine schöne neue „alte“ Gewohnheit hat in meinem Leben Einzug gehalten: Ich habe wieder begonnen, Zither zu spielen. Ich lernte das Zither-Spiel in meiner Jugend, nahm ungefähr ein Jahr lang Unterricht. Ich spielte damals schon recht gut, wir hatten sogar eine richtige kleine „Hausmusik“. Mein Vater spielte Gitarre, ein Bekannter auch Gitarre und ich auf der Zither. Wir durften sogar bei einigen Hochzeiten die Tischmusik gestalten.

Nun hat sie mich wieder, die Musik. Und es macht mir wirklich viel Freude, obwohl ich eigentlich wieder von vorne beginnen muss. Aber das macht nichts. Musizieren hat etwas sehr Beruhigendes.

Und ich bin nicht alleine mit meiner Zither. Meine Freundin hat sich auch eine Zither gekauft und wir spielen und lernen nun gemeinsam. Im Herbst dann werden wir Unterricht nehmen an der örtlichen Musikschule. Aber bis dahin ist noch viel Zeit.

Und ja, ich habe mir eine Deutsch-Matura-Leseliste aus dem Internet ausgedruckt und begonnen danach meine Lektüre auszuwählen. Im Moment habe ich die ältere deutsche Literatur (ca 800 bis 1500) im Auge und mir auch schon einige Bücher gekauft wie: Hartmann von Aue „Iwein“, Wolfram von Eschenbach „Parzival“, „Das Nibelungenlied“, G. v. Strassburg „Tristan und Isolde“ und Walther von der Vogelweide „Gedichte“. Mal sehen, was da auf mich zu kommt…

—–

Nun wünsche ich euch allen einen schönen, geruhsamen Sonntag
und
danke, dass Ihr wieder vorbeigeschaut habt!
Eure
Maria


MOMENT 2.19 – Trauer

MOMENT 2.20


 

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ACHTSAME TAGE

ACHTSAMER TAG 4/365 – Meine einfühlsame Familie

Um zehn Uhr vormittags haben sie sich angesagt, meine Eltern und mein Bruder. Es ist ein wenig später geworden, was mir nichts ausmacht. So habe ich noch ein bisschen Zeit noch etwas Energie zu tanken.

Mein Körper hat gestern einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen. Ein schlaffes Gefühl in Armen und Beinen hat sich eingeschlichen. Kraftlosigkeit hat sich wieder ausgebreitet in meinen Gliedern.

Als sie ankommen, fragen sie mich, ob ich mit ihnen Essen gehen will. Sie würden mich einladen zum Chinesen. Mein Bruder schaut mich an und sagt: „Oder ist dir das im Moment zu viel?“ Dankbar für seine achtsame Beobachtungsgabe bejahe ich die Frage. Der Vorschlag, der eher eine Feststellung war, kommt sofort: „Dann gehen wir Essen und bringen dir was vom Restaurant mit.“

Sie bringen mir ein wundervolles Essen mit, Hühnerfleisch mit Bambussprossen und Brokkoli samt Reis. Und die Restaurantleiterin, Lilly, gab noch gebackene Bananen mit Honig dazu, als Gruß an mich. Sie hatte sich erkundigt, wie es mir gehe. Schön finde ich das, warm wird mir ums Herz. Mein Bruder isst oft bei Lilly, doch ich habe ihn erst zwei Mal begleitet. Sehr aufmerksam von Lilly, nach mir zu fragen.

Dann trinken wir noch Kaffee, den mein Bruder zubereitet. Nach einem sehr netten Gespräch über Ernährung und einem Buch über Natron verabschieden sie sich wieder, damit ich mich nicht überanstrenge, wie sie meinen.

Sehr einfühlsam und achtsam, meine Familie.

Eine tiefe Dankbarkeit dafür erfüllt mich.

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Ich wünsche euch einen schönen, sonnigen und einfühlsamen Restsonntag!
Alles Liebe von Eurer
Maria


ACHTSAMER TAG 3/365 – Achtsames Schreiben

ACHTSAMER TAG 5/365 – Das Vögelchen