MOMENTE

MOMENT 19.21 – Schlaf

Schlaf.
Der Erholung des Organismus dienender Zustand der Ruhe, der Entspannung (bei Menschen und Tieren), in dem die Augen gewöhnlich geschlossen, das Bewusstsein ausgeschaltet und viele Körperfunktionen herabgesetzt sind…
…so wird ua Schlaf definiert.

Was ist Schlaf für mich?
Ich erinnere mich an meine Kind- und Jugendzeit und auch an mein frühes Erwachsenenalter, da war Schlaf etwas ganz Normales. Ich ging am Abend zu Bett und binnen einer viertel Stunde war ich eingeschlafen. Meistens schlief ich traumlos bis zum Morgen durch. Ausgeruht startete ich in den Tag.

Wie geht es mir heute damit?
Dass ich heute in den Schlaf komme, dazu nehme ich eine mächtige Menge Schlaftabletten, ein Antidepressivum mit schlafanstoßender Wirkung und eine Phasenprophylaxe. Meistens trinke ich auch noch einen Schlaftee vor dem zu Bett gehen. Und dann ist es oft so, dass ich zwei Stunden aufs Einschlafen warte. Der Schlaf selbst ist unruhig und ich träume sehr viel. Ich wache immer wieder auf zwischendurch. Meistens drifte ich dann erst in den Morgenstunden so richtig weg.

ABER … damit bin ich zufrieden.

Es gab nämlich eine noch viel schlimmere Zeit…


Hallo, Ihr Lieben da draußen, ich wünsche Euch einen guten Schlaf
und eine schöne Vorweihnachtszeit.
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENT 18.21 – Schweigen

MOMENT 20.21 – Gedankenfreiheit

MOMENTE

MOMENT 16.21 – Absturz abgewendet

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben!

Nun hat sich die Ausgeglichenheit wieder etwas verabschiedet. Aber ich freue mich darüber, dass es so schön war und ich denke, dass es wieder möglich ist Ausgeglichenheit zu empfinden, ist schon ein starkes Stück. Also lasse ich die Freude im Vordergrund.

Was ist passiert?

Nach der Ausgeglichenheitsphase stieg meine Aktivität enorm an und ich wurde hypoman. Ich konnte einige Nächte nicht mehr schlafen. Meine Psychotherapeutin riet mir darauf hin, in die Klinikambulanz zu gehen, was ich auch machte. Meine Medikamente entsprachen nicht mehr meinem Zustand und sie wurden angepasst und ohne Benzodiazepine ging es dieses Mal auch nicht. Die Folge: Ich konnte wieder schlafen, jedoch war ich tagsüber sehr sehr müde und niedergeschlagen.

Nun bin ich wieder am Boden und kann wieder meinen täglichen Aktivitäten nachgehen, zwar noch schleppend, aber damit bin ich schon zufrieden.

Fazit:

Ich habe zum ersten Mal einen extremen Höhenflug mit anschließendem starkem Absturz verhindern können, sozusagen Im-Keim-erstickt. Das ist schon ein gewaltiger Fortschritt. Und dafür bin ich meiner Psychotherapeutin enorm dankbar, sie hatte richtig reagiert.

Was hätte ich besser machen können?

Ich hätte eventuell gleich nach der ersten schlaflosen Nacht reagieren können und meine Ärztin zu Rate ziehen können. Das ist der Vorsatz fürs nächste Ausufern.

Ich wünsche euch allen viel Zufriedenheit und einen schönen Start in den Tag.
Alles Liebe euch da draußen.
Liebe Grüße von eurer
Maria

MOMENT 15.21 – Stehen geblieben

MOMENT 17.21 – Musik in meinen Ohren

MOMENTE

MOMENT 15.21 – Stehen geblieben

Nun ist es so weit. Ich bin endlich stehen geblieben. Etwas trieb mich immer vorwärts. Es war der Druck, Leistung zu erbringen. Aber nun … ist Stille und Ruhe eingekehrt. Ich begegne mir selbst … so wie ich bin. Eine Entspannung ist spürbar bis in die letzte Zelle.

Wie ist das gelungen?

Ein Buch hat mich darauf gebracht. Es ist das Buch Der Weg der Kaiserin von den Autorinnen Christine Li und Ulja Krautwald, eine Art chinesischer „Machiavelli für Frauen“, so steht es zumindest auf der Buchrückseite.

Ich habe erst die Hälfte davon gelesen, aber diese eine Hälfte hat bereits einen beeindruckenden Abdruck bei mir hinterlassen. So habe ich gestern mit Meditation begonnen. Eine App hilft mir dabei. Auch den heutigen Tag habe ich mit einer geführten Entspannung begonnen.

Auch habe ich mir einen Anker geschaffen, der mich an das „Auf-Mich-Selbst-Besinnen“ erinnert. Es ist ein Frosch, der mich, immer wenn ich ihn anblicke, auffordert, zur Ruhe zu kommen, eine Pause einzulegen.

Das Ergebnis dieser Neuerungen:

Ich fühle mich auf eine seltsame Weise in mir ruhend und ich höre die Stille. Das ist ein wunderbares Gefühl. Es ist Ausgeglichenheit, die sich breit macht. Ein eher seltenes Gefühl für einen Menschen mit einer bipolaren Störung. Ich erahne hier einen gangbaren Weg für mich, der an Lebensintensität reich ist.


Ich wünsche euch auch solche positiven Erfahrungen.
Sie entpuppen sich als Lebenselexier.
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENT 14.21 – neugierig

MOMENT 16.21 – Absturz abgewendet

MOMENTE

MOMENT 14.21 – neugierig

Hallo Ihr Lieben!

Finster wars in den letzten Monaten. Eine tiefe Depression hatte mich wieder fest im Griff. Sogar ein Klinikaufenthalt war nötig. Während dieser Zeit habe ich fest darauf vertraut, dass auch wieder früher oder später ein Hoch kommen würde. Und so war es auch, dieses Mal leider etwas später. Die bipolare Achterbahn kann manches Mal ganz schön anstrengend sein.

Aber jetzt scheint die Sonne wieder.

Und ich habe großen Grund zur Freude. Ich habe mir ein weißes E-Piano samt Hocker und Kopfhörer bestellt. Nächsten Dienstag wird es von der Spedition geliefert. Nun habe ich schon alles umgeräumt und vorbereitet für den Einzug des Klaviers.

Jetzt, im Moment, gibt es wieder etwas zu entdecken. Neuentdeckungen sind für mich ein starkes Lebenselexier. Ich fühle mich wieder unbändig neugierig…

Habt Ihr auch noch diesen kindlichen Entdeckerdrang?
Ich wünsche ihn euch.
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENT 13.21 – Keine Versöhnung

MOMENT 15.21 – Stehen geblieben

MOMENTE

MOMENT 10.20 – Ehrliche Worte aus dem Niemandsland

Ich fühle fast nichts mehr, seit ich im Niemandsland bin.

Ich weiß nicht mehr, wer ich bin … was mich interessiert … sämtliche Interessen, die ich hatte, sind verflogen. Auch fehlt mir die Geduld, nach etwas Neuem zu suchen. So vieles langweilt mich. Ich lebe gefangen im Nirgendwo.

Es fehlt an einer Aufgabe. Ich stelle mir selbst keine Aufgaben mehr, da ich nie sicher bin, ob ich sie auch schaffe. Die Ideen, die ich noch habe, verlaufen im Sand, da mir die Kraft zur Umsetzung fehlt.

Gefangen in einer Schleife spielt sich jeden Tag dasselbe ab. Aufwachen am Morgen, frühstücken, dann Flucht in den Schlaf bis mittags, ein bisschen Hausarbeit, dann wieder Flucht in den Nachmittagsschlaf … wen wundert es, dass der Schlaf am Abend dann nicht kommen will. Zu viel Schlaf erdrückt die Seele. Aber diese Flucht in den Schlaf hilft, die Tage einigermaßen zu ertragen.

In meinem Niemandsland sind die Uhren stehen geblieben. Es ist so völlig egal, was passiert oder was sich tut, denn es tut sich nichts.

Manchmal nehme ich teil am Leben meiner engsten Vertrauten. Das ist so als ob ich auf ein Karussell springe und einige Zeit mitfahre. Wieder in meinen vier Wänden, fühle ich noch die Geschwindigkeit des sich drehenden Lebens der anderen und bleibe dann selbst wieder stehen.

So kann es nicht bleiben…

Nein, es ist keine Depression, in der ich mich befinde, es ist anders diesmal. Es ist das Durchwandern des Niemandslandes. Leere und Stille um mich herum.

Was kommt danach?

Neuland…

MOMENTE

MOMENT 9.20 – Absturz abgewendet

Hallo Ihr Lieben!

Heute gibt es mal kein Bild von mir. Das liegt daran, dass ich meine gesamte Wohnung umgestellt habe. Meine Schwester und ich haben das gemeinsam geplant und heute umgesetzt. Ein ganz neues Wohnungsfeeling habe ich jetzt. Bin sehr glücklich darüber.

Mein Zeichenfieber hat sich etwas gelegt, denke ich. Das heißt, ich werde versuchen nächtens wirklich zu schlafen. Das ging die letzte Woche nicht mehr, da unvermittelt eine Hypomanie sich einstellte. Normalerweise schaukelt sich das dann hoch bis zum vorprogrammierten Absturz. Dieses Mal habe ich durch ein Zusatzmedikament (nach Absprache mit meinem Arzt) die letzte Nacht dann doch geschlafen. Und ich glaube diesmal keinen Absturz in die Depression zu haben. Hoffentlich!

Heute habe ich auch mit der Post meine bestellten Tombow Brush Pens bekommen. Morgen werde ich sie dann ausprobieren, vielleicht gibt es dann wieder etwas zu zeigen.

Nun wünsche ich noch eine geruhsame Nacht.
Ich werde nun in mein „neues“ Schlafzimmer verschwinden. 😉

Alles Liebe von Eurer
Maria


MOMENT 8.20 – Über das Nichts


 

 

MOMENTE

MOMENT 6.20 – Worte aus der Dunkelheit

Still ist es geworden. Einsamkeit hat Einzug gehalten. Es fehlen Worte, um zu beschreiben. Ich kämpfe an gegen die Dunkelheit. Es zieht mich immer noch in die Tiefe, aber ich kämpfe dagegen an. Ich lasse mich nicht fallen. Vielleicht sollte ich das mal, mich fallen lassen. Aber da fürchte ich, dass es ein Endlosfallen wird.

Ich flüchte mich in den Schlaf, in das Unbewusstsein. Es hilft ein bisschen.

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Ich wünsche allen Menschen,
besonders jenen, die gerade jetzt sehr einsam sind, eine gute Nacht.
Es kommen auch wieder andere Zeiten.

Alles Liebe von Eurer
Maria

 


MOMENT 5.20 – Schwarzes Loch

MOMENT 7.20 – Licht am Horizont


 

MOMENTE

MOMENT 5.20 – Schwarzes Loch

Ja … die Depression hat mich wieder. Sie zieht mich in ihr aalglattes Rohr und ich rutsche in die Tiefe. Unmöglich, mich an der Rohrwand zu halten. Es ist ein schwarzes Rohr und ich blicke in ein schwarzes Loch. Es schnürt mir die Kehle zu.

Schon ein paar Tage weiß ich nichts anzufangen mit mir. Zu vieles geht mir durch den Kopf. Ich kann keine klaren Gedanken fassen. Ich habe die Freude verloren. Diese Achterbahn der Gefühle, die mich immer wieder ergreift, nervt.

Noch vor einigen Tagen so ausgeglichen, zieht und zerrt es heute an meinem Inneren.

Das Schreiben fällt mir schwer, aber es hilft…

 


MOMENT 4.20 – Ungeduld

MOMENT 6.20 – Worte aus der Dunkelheit


 

MOMENTE

MOMENT 2.20

Heute war ein sehr erfolgreicher Tag für mich. Ich habe es endlich geschafft, an meinem Buch weiter zu arbeiten. Ich habe mir dazu die Demo-Version von Papyrus Autor heruntergeladen und mit dem Programm experimentiert und den schon verfassten Text formatiert. Es gefällt mir. Und ich werde mir dieses Programm wohl kaufen.

Dann habe ich noch alle meine Kurzgeschichten die sich in den letzten Jahren angesammelt haben in geordneten Dateien verfrachtet, sodass ich jetzt endlich mal eine Übersicht habe.

Mein Tagesziel 500 Wörter zu schreiben, habe ich auch erreicht.

Nun werde ich noch mit ein paar Seiten im Buch „Die Wolfsfrau. Die Kraft der weiblichen Urinstinkte“ von Clarissa Pinkola Estés den Tag ausklingen lassen.

—–

Ich wünsche allen noch eine gute und erholsame Nacht!
Eure
Maria


MOMENT 1.20 – Reset

MOMENT 3.20 – Mein Buch


 

MOMENTE

MOMENT 1.20 – Reset

Hallo Ihr Lieben!

Nun kam alles anders als gedacht. Meine Krankheit zwang mich wieder in die Knie und ein längerer Krankenhausaufenthalt verwehrte mir meine lieb gewonnene „Bloggerei“. Aber ich drücke jetzt einfach mal den Reset-Knopf und schaue wo ich stehe.

Manchmal ist es nicht einfach den Kopf ober dem Wasser zu halten. Dann tauche ich ab in die Tiefen meiner Seele und das bekommt mir nicht. Nun befinde ich mich wieder über dem Wasser und schaue den Dingen wieder positiv entgegen. Oder im Sinne der Achtsamkeit, ich schaue was da ist, nehme es an und bewerte es nicht und lasse es vorüber ziehen … ich bin im Hier und Jetzt.

Eine schöne neue „alte“ Gewohnheit hat in meinem Leben Einzug gehalten: Ich habe wieder begonnen, Zither zu spielen. Ich lernte das Zither-Spiel in meiner Jugend, nahm ungefähr ein Jahr lang Unterricht. Ich spielte damals schon recht gut, wir hatten sogar eine richtige kleine „Hausmusik“. Mein Vater spielte Gitarre, ein Bekannter auch Gitarre und ich auf der Zither. Wir durften sogar bei einigen Hochzeiten die Tischmusik gestalten.

Nun hat sie mich wieder, die Musik. Und es macht mir wirklich viel Freude, obwohl ich eigentlich wieder von vorne beginnen muss. Aber das macht nichts. Musizieren hat etwas sehr Beruhigendes.

Und ich bin nicht alleine mit meiner Zither. Meine Freundin hat sich auch eine Zither gekauft und wir spielen und lernen nun gemeinsam. Im Herbst dann werden wir Unterricht nehmen an der örtlichen Musikschule. Aber bis dahin ist noch viel Zeit.

Und ja, ich habe mir eine Deutsch-Matura-Leseliste aus dem Internet ausgedruckt und begonnen danach meine Lektüre auszuwählen. Im Moment habe ich die ältere deutsche Literatur (ca 800 bis 1500) im Auge und mir auch schon einige Bücher gekauft wie: Hartmann von Aue „Iwein“, Wolfram von Eschenbach „Parzival“, „Das Nibelungenlied“, G. v. Strassburg „Tristan und Isolde“ und Walther von der Vogelweide „Gedichte“. Mal sehen, was da auf mich zu kommt…

—–

Nun wünsche ich euch allen einen schönen, geruhsamen Sonntag
und
danke, dass Ihr wieder vorbeigeschaut habt!
Eure
Maria


MOMENT 2.19 – Trauer

MOMENT 2.20