ACHTSAME TAGE, MOMENTE

MOMENT 20.22 – Zur Ruhe gekommen

Ich genieße gerade den Moment, bin ganz im Hier und Jetzt. Theta-Musik habe ich im Hintergrund und Tee steht auf meinem Tisch. Meine Hände spielen mit Wolle und Nadel. Ganz in mir drinnen bin ich. Und ich fühle mich glücklich. Ich habe die letzten Tage einiges gemacht und bin nun so zufrieden mit dem was ich geschafft habe. Nichts stört meine Entspanntheit.

Eine besondere Gelassenheit hat sich meiner bemächtigt, eine unendliche Ruhe trägt mich durch die Stunden. Die Zeit vergeht, ohne dass es mir leid tut, dass das ein unaufhaltsames Vorübergehen ist.

Ich habe mich sehr zurückgezogen. Nur mit meinen liebsten Freunden und meiner Familie halte ich Kontakt und nur dann, wenn es ein positives Miteinander ist. Behutsam gehe ich durch den Tag, in dem Bewusstsein, dass alles vergänglich ist. Ich berühre den Moment und spüre ihn, lasse ihn dann wieder ziehen und heiße den nächsten Moment willkommen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich das spüren darf.

Es haben einige Menschen mitgeholfen, dass es mir so geht, wie es heute ist. Und ich bin ihnen unendlich dankbar, dass sie mir die Hand gereicht haben. Es gibt sie, diese selbstlosen Wesen. Es gibt sie jedoch nur, wenn man ihnen die Tür öffnet.

Ich habe einige Türen geschlossen und so viele haben sich aufgetan. Ich bin reich beschenkt worden…

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Ihr Lieben, ich wünsche einem jeden von Euch solche Momente!
Alles Liebe
Maria

MOMENT 19.22 – Verzeihen

MOMENT 21.22 – Fortgegangen

MOMENTE

MOMENT 17.22 – Auszeit von mir selbst

Ich geh dann mal auf Urlaub. Ich brauche eine Auszeit von mir selbst. Irgendwie ist mir danach, nach meiner Temporeduktion.

Ich habe wieder einmal zu viel gewollt, und das gleichzeitig. Wieder einmal habe ich so getan, als wäre ich ein gesunder Mensch. Aber die Wirklichkeit hat mich so was von eingeholt. Jetzt gilt es auszuruhen. Ich habe mir sehr viel Ruhe verordnet. Und das gibt mir ein gutes Gefühl.

Nächste Woche muss ich wegen eines kleinen Eingriffes in die Klinik. Dafür brauche ich Kraft. Und deshalb gehe ich jetzt mal drei Schritte zurück, um mich wieder zu finden.

Ich erinnere mich grade wieder an mein MINUTEN-ZEITLUPEN-SPIEL. Das werde ich jetzt in ein SEKUNDEN-ZEITLUPEN-SPIEL umwandeln. Jede Sekunde, die verstreicht nehme ich wahr. Ich fühle mein Blut durch die Adern fließen, fühle den regelmäßigen Herzschlag. Sekunde um Sekunde verstreicht. Ich schließe die Augen. Mein Atem verlangsamt sich. Ich senke leicht meinen Kopf. Mein Nacken entspannt sich. Mein Atem wird immer langsamer. Meine Finger gleiten sanft über die Tastatur, während ich das hier schreibe. Mehr und mehr komme ich zur Ruhe.

Nun bleibe ich so lange wie möglich in diesem Zustand…

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…so hat Bloggen für mich etwas Meditatives… 😉
Ich wünsche euch allen da draußen auch solche Momente des Zur-Ruhe-Kommens.
Alles Liebe von Eurer
Maria

MOMENT 16.22 – Temporeduktion

MOMENT 18.22 – Liebe und Frieden

MOMENTE

MOMENT 2.21 – Seelenkram

Melancholisch blickt sie aus dem Fenster … Schneegestöber … Stille … sie friert … obwohl es warm ist in der Wohnung. Nun ist sie endlich angekommen … nach zwei Jahren Umherirrens … lässt sie sich nieder … in sich selbst … sie verspürt einen ungeahnten Frieden in sich, den sie noch niemals gekannt hat … und trotzdem ist es unheimlich laut in ihrem Kopf … der Körper und die Seele haben schon eingeparkt … aber der Kopf fährt noch … hart war das, was sie erlebt und erfahren hat und so weich ist das was jetzt vor ihr und neben ihr liegt … sie fühlte wie ein Schmetterling mit schweren Bergschuhen … und nun, als ob sie nur mehr Wattebausche trüge und oft nicht mal das … sie verliert sich in diesen sanften, sie umhegenden Gedanken an Geborgenheit … die sie nun in sich fand…

 

Moment 1.21